bühne

Ein Sommernachtstraum

von William Shakespeare, Freilichtspiele Luzern Sommer 2024, Regie: Ueli Blum, Übersetzung: Ueli und Adi Blum

Rolle: Helena

Stückbeschrieb: In Shakespeares Komödie „Ein Sommernachtstraum“, entstanden zwischen 1595 und 1598, geht es um die Liebe. Im Zentrum des Stücks stehen vier junge Athener: Demetrius, Lysander, Hermia und Helena, deren verwickelte Liebesbeziehungen das Hauptthema des Stücks bilden. Shakespeare schöpft für seinen „Sommernachtstraum“ aus dem reichen Brunnen des Volksglaubens seiner Epoche, der die Walpurgisnacht als eine Nacht voller Zauber und Mysterien sieht. In dieser phantastischen Traumwelt spielen der Elfenkönig Oberon und sein schelmischer Diener Puck eine zentrale Rolle, indem sie die Schicksale der menschlichen Protagonisten auf heitere und oft chaotische Weise beeinflussen.

Am Vorabend des Maifeiertags bereitet sich Theseus, der Herzog von Athen, auf seine Hochzeit mit Hippolyta, der Königin der Amazonen, vor. Diese festliche Stimmung wird durch die Streitigkeiten im Elfenreich überlagert, wo Oberon und seine Gemahlin Titania in einen Konflikt geraten. Oberon plant, Titania mit einem Liebeszauber gefügig zu machen, indem er den Saft einer magischen Blume auf ihre Augenlider träufelt, was dazu führt, dass sie sich in das erste Wesen verliebt, das sie beim Aufwachen sieht.
Parallel dazu fliehen Hermia und Lysander in den Wald, um Hermias Vater Egeus und dessen Wunsch, sie solle Demetrius heiraten, zu entgehen. Demetrius, dessen Liebe von Hermia nicht erwidert wird, verfolgt das Paar, während Helena, die unglücklich in Demetrius verliebt ist, Demetrius nachläuft.

In einem Versuch, die Liebesverwicklungen zu ordnen, beauftragt Oberon Puck, den Zauberblumensaft auf Demetrius‘ Augen zu träufeln, damit dieser sich in Helena verliebt. Doch Puck verwechselt die Personen, was zu noch mehr Verwirrung führt: Sowohl Lysander als auch Demetrius verlieben sich in Helena, während Hermia allein zurückbleibt. In einer weiteren verzauberten Wendung verfällt die Elfenkönigin Titania dem Handwerker Zettel, der durch Pucks Zauberei den Kopf eines Esels erhält. Als Demetrius und Lysander sich um Helena duellieren wollen, greift Oberon ein, um das von ihm und Puck verursachte Chaos zu bereinigen. Er stellt sicher, dass die richtigen Paare wieder zusammenfinden.

Ein Höhepunkt des Stücks ist die Aufführung der Tragödie „Pyramus und Thisbe“ durch eine Gruppe von Laienschauspielern bei der Hochzeitsfeier von Theseus. Die Darbietung wird zur unfreiwilligen Komödie, da die Schauspieler ihre Rollen auf humorvolle Weise missinterpretieren. Der Abschluss des Stücks wird durch ein fröhliches Fest gefeiert, bei dem die Elfen die Hochzeitspaare mit Segen beschenken.
Die Übersetzung ins Schweizerdeutsche macht Shakespeares Geschichte modern und zugänglich. Die Übersetzer haben Worte gefunden, die den SpielerInnen im Mund liegen und trotzdem dem Original treu bleiben, selbst im Versmass und den Reimen. Die verwendete Sprache ist gerade deswegen schön, weil sie einfach und unprätentiös ist.
(Ueli Blum, 5. April 2024)

https://www.freilichtspiele-luzern.ch/zumstueck.html

 

Vom Verschwinden

Ein kollektiv erarbeitetes Stück unter der Leitung von Alois Reinhardt, Alanus Hochschule Januar 2024

Luftakrobatikshow im Kybunpark

Luftakrobatikshow mit ars volandi im Kybunpark, Mai 2023

Show mit Luftakropartnerin Andrea Häberle. In 18.5m Höhe fliegend. Es war wunderbar!

Veranstalter: Laborteam W AG, Artistinnen: Meret und Andrea, Fotos: Michael Huwiler, Licht und Ton: Eventpartner pro AG

Viel Lärm um Nichts

von William Shakespeare, Freilichtspiele Luzern Sommer 2022, Regie: Ueli Blum, Übersetzung: Charles Lewinski

Rolle:  Hero

Pressestimmen: 

«Der bunte Theaterabend mit prächtigen Kostümen und viel Musik, der sich publikumsnah, denk-anstössig, widersprüchlich und vielfältig zwischen Burleske und Tiefsinn bewegt» – so die Umschreibung von Ueli Blum, Regisseur der diesjährigen Produktion – tritt ein. 

 

Kühne lobt die Spieler:innen durchwegs: «Es ist eine rasante Spindel aus Witzen, Schelmereien, Spektakel und Klamauk» und meint weiter, dass sich das Ensemble in eine wahre Spiellust hinein spiele! Ein Genuss seien die beiden Liebespaare und die Bänkelsängerin und das echt komische Nachtwächtergespann, sowie generell die überzeugende Rollenbesetzung.

 

Dass dabei das Wetter seinen Einfluss auf den besonderen Abend hatte, beschreibt die Keystone sda wie folgt: «Die meteorologische Dramaturgie zog am Premierenabend fast alle Register. Das Ensemble steigert sich in eine wahre Spiellust hinein, besetzt die grosse Bühne mit Präsenz und Ausstrahlung und erhöhte sich sogar noch einmal kurz vor Schluss, als es plötzlich wie aus Kübeln zu giessen begann».

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